Imprimanta termică Inklabs pentru tatuaje temporare, alături de o coală de hârtie de transfer

Drucker für temporäre Tattoos: So funktioniert er und was du drucken kannst

Wir erklären, was beim Drucken eines temporären Tattoos mit dem Inklabs Tattoo-Thermodrucker technisch passiert, wie sich die Farbe auf der Haut entwickelt und welche Motive am saubersten herauskommen. Außerdem erfährst du, wann ein fertig gedrucktes Motiv auf Bestellung sinnvoll ist.

Mehrere temporäre Tattoos zu einer Komposition kombinieren Du liest Drucker für temporäre Tattoos: So funktioniert er und was du drucken kannst 7 Minuten Weiter Japanische Tattoos: Koi, Hannya, Oni und Samurai im Irezumi-Stil

Ein Drucker für temporäre Tattoos wie das Inklabs-Modell funktioniert nicht wie ein gewöhnlicher Tintenstrahldrucker: Sein Druckkopf erhitzt das Spezialpapier Punkt für Punkt, und das Motiv erscheint genau dort, wo das Papier mit Wärme in Berührung gekommen ist. Die Auflösung von 203 DPI gibt an, wie fein eine Kontur oder ein kleiner Text gedruckt werden kann. Die Farbentwicklung auf der Haut folgt einem vorhersehbaren Verlauf: von einem blassen Blau direkt nach dem Auftragen bis zum endgültigen Blau-Schwarz nach etwa 24 Stunden. Im Folgenden erfährst du Schritt für Schritt, was bei jedem Druck technisch passiert, welche Motive besonders sauber herauskommen und wann es sinnvoll ist, ein bereits fertig gedrucktes Motiv zu bestellen, statt es selbst zu drucken.

  • Die Technologie ist Thermodirektdruck: Der Druckkopf erhitzt das chemisch behandelte Papier, daher muss keine Tintenpatrone gewechselt werden.
  • 203 DPI gibt an, wie viele erhitzte Punkte auf einen Zoll Papier passen. Davon hängt ab, wie fein Linien oder kleine Texte sein können.
  • Die frisch gedruckte Farbe ist bläulich und noch nicht endgültig; in den Stunden nach dem Auftragen dunkelt sie auf der Haut allmählich nach.
  • Motive mit klaren Konturen und ausgefüllten Flächen werden sauberer gedruckt als fotografische Verläufe oder weiche Schattierungen.

Was passiert eigentlich, wenn du auf „Drucken“ klickst?

Wenn du das Motiv an den Drucker sendest, sprüht der Druckkopf keine Tinte auf das Papier und presst sie auch nicht darauf. Stattdessen erhitzt er elektrisch sehr kleine Punkte auf der Papieroberfläche. Die wärmeempfindliche chemische Schicht färbt sich genau dort, wo sie erhitzt wurde. Deshalb benötigt das Gerät weder eine Patrone noch ein Farbband oder Kohlepapier: Entscheidend sind allein die Temperatur des Druckkopfs und der Weg, den er über das Blatt zurücklegt (Quelle: Thermal printing - Wikipedia).

Inklabs Tattoo-Thermodrucker für temporäre Tattoos neben einem Blatt Transferpapier
Der Inklabs Tattoo-Thermodrucker druckt mit 203 DPI ohne Tinte direkt auf Transferpapier für temporäre Tattoos.

Die Angabe 203 DPI beschreibt genau, wie viele dieser erhitzten Punkte auf einen Zoll Papier passen – sowohl horizontal als auch vertikal. Je höher die Dichte, desto besser bleiben eine dünne Linie oder ein kleiner Text lesbar, statt zu einem Fleck zu werden. Rein technisch können manche Thermodruckköpfe deutlich höhere Auflösungen erreichen. 203 DPI ist also ein geeigneter Wert für Motive auf der Haut, aber nicht das absolute Maximum dieser Technologie (Quelle: Thermal printing - Wikipedia).

Da jeder Punkt nur dunkler werden oder unverändert bleiben kann, gibt es keinen kontinuierlichen Farbübergang wie auf einem Bildschirm: Schattierungen und Farbverläufe in einem Motiv entstehen durch Muster aus dichter oder lockerer gesetzten Punkten, nicht durch eine tatsächliche Mischung von Farbtönen. Darauf baut auch die Erklärung im nächsten Abschnitt auf, welche Motive sich für diese Druckart eignen (Quelle: Dots per inch - Wikipedia).

Vom Papier auf die Haut: So entwickelt sich die Farbe

Direkt nachdem du das frisch bedruckte Papier auf die Haut übertragen hast, sieht das Motiv blass und bläulich aus, nicht wie ein fertiges Tattoo. Das ist bei dieser Art von Tinte normal und bedeutet nicht, dass der Druck misslungen ist. Der Artikel zur Farbentwicklung bei temporären Tattoos von Inklabs geht ausführlicher auf dieses Thema ein. Hier beschreiben wir nur den wesentlichen Verlauf für alle, die gerade ein Motiv gedruckt haben.

In den folgenden Stunden wird die Farbe nach und nach intensiver und erreicht etwa 24 Stunden nach dem Auftragen ihren endgültigen blau-schwarzen Farbton. Inklabs gibt auf der Produktseite an, dass das Ergebnis wasserfest ist und bei normaler Pflege bis zu etwa 15 Tage hält. Das ist eine Angabe des Herstellers, keine Garantie, denn Hauttyp, Schwitzen und tägliche Reibung beeinflussen, wie lange ein temporäres Motiv bei einer bestimmten Person hält.

Ein mit diesem Gerät gedrucktes Motiv dient als visueller Test für Form, Größe und Platzierung auf dem Körper. Es sagt nicht voraus, wie ein mit einer Nadel gestochenes permanentes Tattoo aussehen, sich auf der Haut anfühlen oder abheilen wird. Die Gründe, ein Motiv vor der permanenten Variante auszuprobieren, werden an anderer Stelle ausführlich erklärt.

Welche Motive eignen sich zum Drucken?

Klare Konturen und ausgefüllte Formen mit deutlichem Kontrast gelingen beim Drucken besonders zuverlässig. Das liegt daran, dass der Thermodruckmechanismus jeden einzelnen Punkt entweder füllt oder frei lässt, ohne dabei Zwischentöne zu mischen. Eine einfache Strichzeichnung oder eine klar definierte Silhouette lässt sich problemlos drucken – unabhängig davon, in welcher Größe du sie druckst.

Sehr feine Details, etwa haarfeine Linien oder eine sehr dichte Flächenfüllung, deren Abstand nahe am Punktabstand des Druckers liegt, können auf dem Papier zu einem unscharfen Fleck verschmelzen. Wenn du das Motiv vor dem Drucken etwas vergrößerst oder die dünnsten Linien vereinfachst, bleibt es nach dem Druck gut erkennbar.

Fotografische Verläufe und weiche Schattierungen werden in Punktemuster umgewandelt und nicht in einen gleichmäßigen Übergang zwischen Farbtönen. Daher wirkt ein Illustrationsstil mit deutlichen Kontrasten oder eine Line-Art-Zeichnung auf der Haut meist sauberer als ein direkt umgewandeltes fotorealistisches Bild. Wenn du von einem Foto ausgehst, solltest du es zunächst in einen eher grafischen Stil übertragen, statt es unverändert an den Drucker zu senden.

Wenn du das Motiv in der tatsächlichen Druckgröße überprüfst und nicht nur auf dem Handybildschirm, erkennst du rechtzeitig Details, die zu klein wären, um den Druckvorgang zu überstehen.

Eigener Drucker oder fertig gedrucktes Motiv auf Bestellung?

Das Gerät ist sinnvoll für alle, die in kurzer Zeit mehrere Motive, Größen oder Platzierungen ausprobieren möchten, oder für Tätowiererinnen und Tätowierer, die dasselbe Gerät sowohl für Stencils als auch für Einwilligungsformulare oder Flash-Art zwischen Kundinnen und Kunden benötigen.

Wenn du nur ein einzelnes, bereits fertig gestaltetes Motiv möchtest, ohne selbst den Umgang mit einem Drucker zu lernen oder einen zu besitzen, oder wenn du keine Grafikdatei vorbereitet hast, ist es sinnvoller, direkt ein individuelles Motiv aus der Kollektion für personalisierte temporäre Tattoos zu bestellen. Dort erhältst du das Motiv bereits gedruckt und bereit zum Auftragen.

Keine der beiden Optionen ist grundsätzlich besser. Die Wahl hängt davon ab, wie viele unterschiedliche Motive du ausprobieren möchtest und wie viel du selbst mit dem Drucken zu tun haben willst.

Für wen ist der Drucker nützlich?

Der Drucker verbindet sich per Bluetooth mit einem iOS- oder Android-Smartphone oder per USB mit einem Mac oder Windows-PC. So kannst du das Motiv direkt vom Handy oder Computer senden, ohne es in zusätzlichen Schritten zwischen Geräten übertragen zu müssen.

Der wiederaufladbare Akku mit 2600 mAh ist für einen ganzen Studiotag, einen Einsatz als Gastkünstler oder einen Stand auf einer Convention ausgelegt – nicht nur für den gelegentlichen Druck zu Hause.

Im Lieferumfang sind 10 Blatt Papier für temporäre Tattoos enthalten. Außerdem funktioniert das Gerät auch als gewöhnlicher Thermodrucker, etwa für Einwilligungsformulare oder Kundenreferenzblätter. Das ist besonders für Tätowiererinnen und Tätowierer nützlich, die täglich mit Kundschaft arbeiten, weniger jedoch für den gelegentlichen privaten Gebrauch.

Wenn du bereits eine Motividee hast, hilft dir der Schritt-für-Schritt-Leitfaden zum Auftragen eines temporären Tattoos zu Hause bei der Übertragung auf die Haut. Wenn du vor dem Kauf wissen möchtest, worauf du bei jedem temporären Tattoo achten solltest, findest du die passenden Informationen im Leitfaden zum Erkennen eines hochwertigen temporären Tattoos. Wenn sich ein bereits gedrucktes Motiv nicht richtig übertragen lässt oder beim Auftragen reißt, geht der Artikel zu diesem Problem auf mögliche Ursachen und konkrete Lösungen ein, damit wir die Schritte zur Fehlerbehebung hier nicht wiederholen müssen.